Eine Pra­xis-Home­page muss heute mehr kön­nen, als Öff­nungs­zei­ten und eine Tele­fon­num­mer anzu­zei­gen. Sie soll Ver­trauen schaf­fen, Ihre Schwer­punkte ver­ständ­lich erklä­ren und dafür sor­gen, dass Men­schen Ihre Pra­xis über­haupt fin­den.

Dafür braucht es weder eine beson­ders auf­wen­dige Web­site noch stän­dig neue tech­ni­sche Funk­tio­nen. Gerade bei einer klei­ne­ren Pra­xis ist oft das Gegen­teil sinn­voll: Eine gute Home­page sollte über­sicht­lich, schnell und ein­fach zu pfle­gen sein.

Diese zehn Punkte kön­nen Sie selbst über­prü­fen.

1. Ist sofort erkenn­bar, wer Sie sind und was Sie anbie­ten?

Besu­cher soll­ten nicht erst meh­rere Sei­ten lesen müs­sen, um zu ver­ste­hen, bei wem sie gelan­det sind.

Auf den ers­ten Blick soll­ten zumin­dest drei Fra­gen beant­wor­tet wer­den:

  • Wer sind Sie?
  • Was bie­ten Sie an?
  • Wo befin­det sich Ihre Pra­xis?

Eine Über­schrift wie „Herz­lich will­kom­men auf mei­ner Home­page“ hilft dabei wenig. Kon­kre­ter ist bei­spiels­weise „Heil­prak­ti­ker­pra­xis in Mar­burg mit Schwer­punkt …“.

Das hilft nicht nur Ihren Besu­chern. Auch Such­ma­schi­nen kön­nen dadurch bes­ser ein­ord­nen, worum es auf Ihrer Web­site geht.

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2. Sind Ihre Schwer­punkte ver­ständ­lich beschrie­ben?

Viele Pra­xis-Web­sites ver­wen­den Begriffe, die für Fach­leute selbst­ver­ständ­lich sind, für Pati­en­ten aber nicht unbe­dingt.

Über­le­gen Sie des­halb nicht nur, wie Ihre Behand­lung oder Methode heißt. Den­ken Sie auch dar­über nach, mit wel­chen Fra­gen Men­schen zu Ihnen kom­men.

Eine gute Leis­tungs­seite erklärt bei­des: Ihre fach­li­che Arbeits­weise und die The­men, bei denen Sie unter­stüt­zen.

Dabei soll­ten Sie sach­lich blei­ben und ins­be­son­dere bei Aus­sa­gen zu Wir­kun­gen und Behand­lungs­er­fol­gen dar­auf ach­ten, keine unzu­läs­si­gen Heil­ver­spre­chen zu machen.

3. Funk­tio­niert die Home­page auf dem Smart­phone?

Viele Men­schen suchen unter­wegs nach einer Pra­xis. Des­halb sollte Ihre Web­site auf einem Smart­phone genauso gut funk­tio­nie­ren wie auf einem gro­ßen Bild­schirm.

Pro­bie­ren Sie es selbst aus. Öff­nen Sie Ihre Home­page auf Ihrem Handy und ach­ten Sie dar­auf, ob:

  • die Schrift gut les­bar ist,
  • Schalt­flä­chen ein­fach zu bedie­nen sind,
  • Tele­fon­num­mer und Kon­takt­mög­lich­kei­ten schnell gefun­den wer­den,
  • Bil­der rich­tig dar­ge­stellt wer­den,
  • keine Ele­mente über den Bild­schirm hin­aus­ra­gen.

Was am Com­pu­ter ordent­lich aus­sieht, kann auf einem Smart­phone ganz anders wir­ken.

4. Wie schnell lädt Ihre Web­site?

Große Bil­der, unnö­tige Erwei­te­run­gen und tech­nisch ver­al­tete Web­sites kön­nen die Lade­zeit erheb­lich ver­län­gern.

Das ist gleich dop­pelt ungüns­tig. Besu­cher ver­lie­ren mög­li­cher­weise die Geduld und auch für Google spielt die tech­ni­sche Qua­li­tät einer Web­site eine Rolle.

Beson­ders häu­fig sind Bil­der das Pro­blem. Ein Foto direkt von einer moder­nen Kamera oder einem Smart­phone kann meh­rere Mega­byte groß sein. Für eine Web­site ist das nor­ma­ler­weise nicht not­wen­dig.

5. Kann Google erken­nen, wo Ihre Pra­xis liegt?

Für eine Heil­prak­ti­ker­pra­xis ist die regio­nale Auf­find­bar­keit beson­ders wich­tig. Schließ­lich nützt Ihnen ein Besu­cher aus Ham­burg wenig, wenn sich Ihre Pra­xis in Mar­burg befin­det.

Der Stand­ort sollte des­halb nicht nur im Impres­sum ste­hen. Nen­nen Sie Ihren Ort dort, wo es inhalt­lich sinn­voll ist, bei­spiels­weise auf der Start­seite, der Kon­takt­seite und bei der Beschrei­bung Ihrer Pra­xis.

Auch ein gepfleg­tes Google-Unter­neh­mens­pro­fil kann dabei hel­fen, bei regio­na­len Such­an­fra­gen sicht­bar zu wer­den.

6. Fin­den Besu­cher schnell eine Kon­takt­mög­lich­keit?

Wer sich nach dem Lesen Ihrer Web­site für einen Kon­takt ent­schie­den hat, sollte nicht danach suchen müs­sen.

Tele­fon­num­mer, E‑Mail oder Kon­takt­for­mu­lar soll­ten gut erreich­bar sein. Falls Sie eine Online-Ter­min­bu­chung anbie­ten, sollte auch diese schnell zu fin­den sein.

Über­le­gen Sie dabei, wel­chen Kon­takt­weg Sie selbst bevor­zu­gen. Es bringt wenig, fünf ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten anzu­bie­ten, wenn Sie anschlie­ßend nur eine davon regel­mä­ßig bear­bei­ten.

7. Ver­mit­telt Ihre Web­site Ver­trauen?

Bei einer Heil­prak­ti­ker­pra­xis ist Ver­trauen beson­ders wich­tig. Eine Web­site sollte des­halb zei­gen, mit wem ein mög­li­cher Pati­ent es zu tun hat.

Dazu gehö­ren bei­spiels­weise:

  • ein aktu­el­les und pro­fes­sio­nel­les Foto,
  • Infor­ma­tio­nen zu Ihrer Aus­bil­dung und Qua­li­fi­ka­tion,
  • eine ver­ständ­li­che Beschrei­bung Ihrer Arbeits­weise,
  • Fotos Ihrer Pra­xis, wenn diese einen guten Ein­druck ver­mit­teln,
  • voll­stän­dige Kon­takt­in­for­ma­tio­nen.

Stock­fo­tos kön­nen eine Web­site optisch auf­wer­ten. Per­sön­li­che Bil­der sagen über Ihre Pra­xis aber häu­fig wesent­lich mehr aus.

8. Sind die wich­tigs­ten tech­ni­schen und recht­li­chen Grund­la­gen aktu­ell?

Eine Web­site ist kein ein­mal fer­tig­ge­stell­tes Pro­spekt. Das ver­wen­dete Sys­tem und seine Erwei­te­run­gen benö­ti­gen regel­mä­ßig Updates.

Auch ein funk­tio­nie­ren­des Backup sollte vor­han­den sein. Im Ide­al­fall wird es auto­ma­tisch erstellt und nicht aus­schließ­lich auf dem­sel­ben Web­ser­ver gespei­chert.

Dane­ben gehö­ren Impres­sum und Daten­schutz­er­klä­rung zu den grund­le­gen­den Bestand­tei­len einer Pra­xis-Web­site. Wel­che recht­li­chen Anfor­de­run­gen im kon­kre­ten Fall gel­ten, hängt jedoch von der jewei­li­gen Web­site und den ein­ge­setz­ten Diens­ten ab. Bei recht­li­chen Fra­gen sollte des­halb fach­kun­di­ger Rat ein­ge­holt wer­den.

9. Wis­sen Sie, ob Ihre Web­site bei Google gefun­den wird?

Eine Web­site kann optisch her­vor­ra­gend aus­se­hen und trotz­dem kaum Besu­cher über Google bekom­men.

Des­halb lohnt sich ein Blick auf die tat­säch­li­chen Daten. Die Google Search Con­sole kann bei­spiels­weise zei­gen, über wel­che Such­be­griffe Ihre Web­site ein­ge­blen­det wird, wel­che Sei­ten Besu­cher errei­chen und an wel­chen Stel­len noch Poten­zial besteht.

Ent­schei­dend ist dabei nicht, bei mög­lichst vie­len Such­be­grif­fen auf­zu­tau­chen. Wich­tig sind Such­an­fra­gen, die zu Ihrer Pra­xis, Ihrem Ange­bot und Ihrer Region pas­sen.

10. Ist Ihre Home­page noch aktu­ell?

Die­ser Punkt klingt selbst­ver­ständ­lich, wird aber häu­fig über­se­hen.

Ste­hen dort noch alte Öff­nungs­zei­ten? Wer­den Leis­tun­gen genannt, die Sie gar nicht mehr anbie­ten? Gibt es Hin­weise auf Ver­an­stal­tun­gen, die bereits vor zwei Jah­ren statt­ge­fun­den haben? Funk­tio­nie­ren alle Links und For­mu­lare?

Neh­men Sie sich gele­gent­lich zehn Minu­ten Zeit und betrach­ten Sie Ihre eigene Web­site so, als wür­den Sie Ihre Pra­xis noch nicht ken­nen.

Ein ein­fa­cher Selbst­test

Öff­nen Sie Ihre Home­page auf dem Smart­phone und ver­su­chen Sie inner­halb von 30 Sekun­den fol­gende Fra­gen zu beant­wor­ten:

  • Wer arbei­tet hier?
  • Wo befin­det sich die Pra­xis?
  • Wel­che Schwer­punkte gibt es?
  • Wie kann ich Kon­takt auf­neh­men?
  • Warum sollte ich die­ser Pra­xis ver­trauen?

Wenn Sie dafür suchen oder mehr­fach durch das Menü wech­seln müs­sen, gibt es wahr­schein­lich Ver­bes­se­rungs­po­ten­zial.

Sie möch­ten eine zweite Mei­nung zu Ihrer Home­page?

Manch­mal sieht man die Schwach­stel­len der eige­nen Web­site nicht mehr. Das ist nor­mal, wenn man über Monate oder Jahre mit ihr gear­bei­tet hat.

Über Pra­xis digi­tal biete ich des­halb einen kos­ten­lo­sen Home­page-Check für Heil­prak­ti­ker­pra­xen an. Dabei schaue ich mir Ihre bestehende Web­site aus Sicht eines Besu­chers und aus tech­ni­scher Sicht an und gebe Ihnen eine erste Ein­schät­zung.

Zum kos­ten­lo­sen Home­page-Check für Ihre Pra­xis →

Es geht dabei nicht darum, Ihnen auto­ma­tisch eine neue Web­site zu ver­kau­fen. Oft las­sen sich bereits mit über­schau­ba­ren Ände­run­gen deut­li­che Ver­bes­se­run­gen errei­chen.

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Häu­fige Fra­gen zur Heil­prak­ti­ker-Home­page

Was gehört auf die Home­page einer Heil­prak­ti­ker­pra­xis?

Eine gute Heil­prak­ti­ker-Home­page sollte die Per­son und Pra­xis vor­stel­len, Behand­lungs­schwer­punkte ver­ständ­lich erklä­ren, den Stand­ort nen­nen und eine leicht erreich­bare Kon­takt­mög­lich­keit bie­ten. Außer­dem sollte sie auf Smart­phones funk­tio­nie­ren, tech­nisch aktu­ell sein und die erfor­der­li­chen recht­li­chen Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten.

Wie wird meine Heil­prak­ti­ker­pra­xis bei Google bes­ser gefun­den?

Wich­tig sind ver­ständ­li­che Inhalte zu Ihren Schwer­punk­ten und ein kla­rer regio­na­ler Bezug. Zusätz­lich kön­nen ein gepfleg­tes Google-Unter­neh­mens­pro­fil, tech­nisch sau­bere Sei­ten und aus­sa­ge­kräf­tige Sei­ten­ti­tel die Auf­find­bar­keit unter­stüt­zen.

Braucht eine Heil­prak­ti­ker­pra­xis eine pro­fes­sio­nelle Web­site?

Eine Pra­xis-Web­site muss nicht auf­wen­dig sein. Ent­schei­dend sind Über­sicht­lich­keit, gute Bedien­bar­keit, aktu­elle Infor­ma­tio­nen, Ver­trauen und eine ein­fa­che Kon­takt­auf­nahme. Eine kleine, gut gepflegte Web­site kann sinn­vol­ler sein als eine umfang­rei­che Seite, die tech­nisch oder inhalt­lich ver­al­tet ist.

Wie oft sollte eine Pra­xis-Home­page aktua­li­siert wer­den?

Tech­ni­sche Updates und Back­ups soll­ten regel­mä­ßig erfol­gen. Inhalte soll­ten immer dann ange­passt wer­den, wenn sich Öff­nungs­zei­ten, Leis­tun­gen, Kon­takt­da­ten oder andere Infor­ma­tio­nen ändern. Zusätz­lich emp­fiehlt sich ein regel­mä­ßi­ger kur­zer Check der gesam­ten Web­site.

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