Die Natur­heil­kunde im all­ge­mei­nen Sinn steht für ein brei­tes, ganz­heit­li­ches Ver­ständ­nis von Gesund­heit, das die kör­per­ei­gene Regu­la­­ti­ons- und Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit in den Mit­tel­punkt stellt. Dabei wer­den ver­schie­dene tra­di­tio­nelle sowie moderne natur­heil­kund­li­che Ver­fah­ren indi­vi­du­ell mit­ein­an­der kom­bi­niert. Heil­prak­ti­ke­rin­nen und Heil­prak­ti­ker mit die­sem fach­li­chen Schwer­punkt bie­ten eine per­sön­li­che Bera­tung und pro­zess­ori­en­tierte Beglei­tung, ohne sich auf ein ein­zel­nes Beschwer­de­bild oder eine ein­zige the­ra­peu­ti­sche Methode fest­zu­le­gen.

Je nach indi­vi­du­el­ler Aus­bil­dung und dem spe­zi­fi­schen Metho­den­spek­trum der jewei­li­gen Pra­xis kön­nen unter ande­rem fol­gende Ansätze beglei­tend zum Ein­satz kom­men:

  • Aus­führ­li­che natur­heil­kund­li­che Ana­mnese und ganz­heit­li­che Betrach­tung
  • Indi­vi­du­elle Ernäh­rungs­be­ra­tung und Lebens­stil­op­ti­mie­rung
  • Homöo­pa­thi­sche Beglei­tung als bewähr­tes Ver­fah­ren der Natur­heil­kunde
  • Pflan­zen­heil­kund­li­che (phy­to­the­ra­peu­ti­sche) Unter­stüt­zung
  • Aus­lei­tende Ver­fah­ren sowie Bera­tung zu natur­heil­kund­li­chen Haus­mit­teln

Hin­weis aus recht­li­chen Grün­den: Eine Hei­lung oder ein bestimm­tes Behand­lungs­er­geb­nis kann im Bereich der Natur­heil­kunde nicht ver­spro­chen oder garan­tiert wer­den. Die natur­heil­kund­li­che Bera­tung und Beglei­tung ersetzt kei­nes­falls die ärzt­li­che Dia­gnos­tik, Abklä­rung und Behand­lung. Bei bestehen­den, chro­ni­schen oder neu auf­tre­ten­den gesund­heit­li­chen Beschwer­den sollte zur Abklä­rung der Ursa­chen immer pri­mär ärzt­li­cher Rat ein­ge­holt wer­den. Die heil­prak­ti­sche Unter­stüt­zung ver­steht sich als kom­ple­men­täre Ergän­zung zur Schul­me­di­zin.

FAQ
Was bedeu­tet Natur­heil­kunde im all­ge­mei­nen Sinn?

Natur­heil­kunde im all­ge­mei­nen Sinn beschreibt ein ganz­heit­li­ches Gesund­heits­ver­ständ­nis. Statt iso­lierte Sym­ptome zu behan­deln, kom­bi­niert sie ver­schie­dene tra­di­tio­nelle und moderne Ver­fah­ren, um die all­ge­mei­nen Regu­la­ti­ons­pro­zesse des Kör­pers zu unter­stüt­zen, ohne sich starr auf eine ein­zige Methode zu beschrän­ken.

Ersetzt eine natur­heil­kund­li­che Bera­tung die ärzt­li­che Behand­lung?

Nein, aus­drück­lich nicht. Eine natur­heil­kund­li­che Bera­tung oder Behand­lung ist kein Ersatz für eine ärzt­li­che Dia­gnos­tik, Abklä­rung oder The­ra­pie. Bei gesund­heit­li­chen Beschwer­den oder unkla­ren Sym­pto­men sollte immer zuerst ein Arzt kon­sul­tiert wer­den. Die Natur­heil­kunde ver­steht sich als sinn­volle, ergän­zende Beglei­tung.

Wel­che natur­heil­kund­li­chen Metho­den kom­men in der Pra­xis zum Ein­satz?

Das Spek­trum ist viel­sei­tig und rich­tet sich nach der Spe­zia­li­sie­rung der jewei­li­gen Pra­xis. Häu­fige Säu­len sind unter ande­rem die Ernäh­rungs­be­ra­tung, die pflan­zen­heil­kund­li­che Unter­stüt­zung, kom­ple­men­täre homöo­pa­thi­sche Ansätze sowie klas­si­sche aus­lei­tende Ver­fah­ren und Emp­feh­lun­gen zur gesund­heits­för­dern­den Lebens­weise.

Wer­den die Kos­ten für all­ge­meine Natur­heil­kunde von der Kran­ken­kasse über­nom­men?

Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen erstat­ten die Leis­tun­gen von Heil­prak­ti­kern in der Regel nicht. Für gesetz­lich Ver­si­cherte emp­fiehlt sich eine ent­spre­chende pri­vate Zusatz­ver­si­che­rung. Pri­vate Kran­ken­ver­si­che­run­gen oder Bei­hil­fe­stel­len über­neh­men die Kos­ten je nach gewähl­tem Tarif ganz oder teil­weise, oft basie­rend auf dem Gebüh­ren­ver­zeich­nis für Heil­prak­ti­ker (GebüH). Details soll­ten vorab immer direkt mit der eige­nen Ver­si­che­rung geklärt wer­den.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis zu den Fach­be­rei­chen und Kate­go­rien:
Die auf die­ser Seite genutz­ten Begriffe die­nen als the­ma­ti­sche Such­ka­te­go­rien zur Ori­en­tie­rung inner­halb unse­res Ver­zeich­nis­ses. Sie beschrei­ben die kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­schen, natur­heil­kund­li­chen oder ganz­heit­li­chen Betä­ti­gungs­fel­der der gelis­te­ten Heil­prak­ti­ker. Die Bezeich­nun­gen sind nicht mit fach­ärzt­li­chen Titeln (wie z. B. in der uni­ver­si­tä­ren All­er­go­lo­gie oder Endo­kri­no­lo­gie) gleich­zu­set­zen. Die vor­ge­stell­ten Metho­den (z. B. Osteo­pa­thie, Aku­punk­tur oder Homöo­pa­thie) gehö­ren pri­mär zur natur­heil­kund­li­chen Erfah­rungs­me­di­zin; ihre Wirk­sam­keit ist wis­sen­schaft­lich und schul­me­di­zi­nisch nicht in jedem Fall aner­kannt oder unum­strit­ten bewie­sen. Aus der Zuord­nung eines The­ra­peu­ten zu einer Kate­go­rie lei­tet sich kein Heil- oder Lin­de­rungs­ver­spre­chen ab. Für die Ein­hal­tung spe­zi­fi­scher Wer­be­ver­bote auf den Ein­zel­pro­fi­len (wie dem Ver­bot von Vor­her-Nach­her-Bil­dern im Bereich der ästhe­ti­schen Behand­lun­gen gemäß § 11 HWG) sind die gelis­te­ten Behand­ler selbst ver­ant­wort­lich.
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