Chiropraktik ist ein manuelles Verfahren, das sich mit der Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen der Wirbelsäule und Gelenke befasst. Dabei kommen unter anderem gezielte, impulsartige Handgriffe an Wirbelsäule und Gelenken zum Einsatz. Heilpraktiker mit dieser Zusatzqualifikation setzen chiropraktische Techniken je nach Ausbildung im Rahmen eines individuellen Behandlungskonzepts ein.
Je nach Ausbildung und Vorgehen kann die Chiropraktik unter anderem umfassen:
- Manuelle Untersuchung von Wirbelsäule und Gelenken
- Gezielte manuelle Techniken zur Behandlung von Bewegungseinschränkungen
- Beratung zu Haltung und Bewegungsgewohnheiten
Die wissenschaftliche Evidenzlage zur Chiropraktik fällt je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich aus. Eine Heilung oder ein bestimmtes Behandlungsergebnis kann nicht garantiert werden. Chiropraktische Techniken, insbesondere schnelle Impulsbehandlungen an der Halswirbelsäule, sind mit einem eigenen, wenn auch seltenen Risikoprofil verbunden, darunter in sehr seltenen Fällen Gefäßverletzungen mit der Gefahr eines Schlaganfalls. Das Verfahren erfordert eine fundierte, anerkannte Zusatzausbildung, die nicht automatisch Teil der Heilpraktikererlaubnis ist. Chiropraktik ersetzt keine ärztliche Diagnostik. Bei akuten Bandscheibenvorfällen, Osteoporose, entzündlichen oder tumorösen Wirbelsäulenerkrankungen, Gefäßerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen sowie bei neurologischen Ausfallerscheinungen ist das Verfahren nicht oder nur nach vorheriger, sorgfältiger ärztlicher Abklärung geeignet.
Was ist Chiropraktik?
Chiropraktik ist ein manuelles Verfahren zur Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen der Wirbelsäule und Gelenke, bei dem unter anderem gezielte, impulsartige Handgriffe eingesetzt werden.
Welche Risiken sind mit Chiropraktik verbunden?
Chiropraktische Techniken, insbesondere schnelle Impulsbehandlungen an der Halswirbelsäule, sind mit einem eigenen, wenn auch seltenen Risikoprofil verbunden, darunter in sehr seltenen Fällen Gefäßverletzungen mit der Gefahr eines Schlaganfalls.
Für wen ist Chiropraktik nicht geeignet?
Bei akuten Bandscheibenvorfällen, Osteoporose, entzündlichen oder tumorösen Wirbelsäulenerkrankungen, Gefäßerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen sowie neurologischen Ausfallerscheinungen ist das Verfahren nicht oder nur nach sorgfältiger ärztlicher Abklärung geeignet.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen einschließlich Chiropraktik in der Regel nicht. Manche private Zusatzversicherungen erstatten die Kosten ganz oder teilweise. Details erfragen Sie direkt bei Ihrer Kasse oder Versicherung.
Die oben aufgeführten Beschreibungen dienen ausschließlich der neutralen Patienteninformation und der geschichtlichen Aufklärung über die jeweiligen naturheilkundlichen und alternativmedizinischen Verfahren. Bei den dargestellten Methoden handelt es sich um Therapieverfahren der Erfahrungsmedizin, die nicht zwingend den allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards der Schulmedizin entsprechen. Die Texte stellen keinerlei Heil- oder Wirksamkeitsversprechen dar und können eine individuelle Beratung oder Behandlung durch eine qualifizierte Fachkraft nicht ersetzen. Die Verantwortung für die konkreten Inhalte, Angebote und Werbeaussagen auf den nachfolgenden Therapeutenprofilen liegt ausschließlich bei den jeweiligen Heilpraktikern selbst.
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