Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie ist eine sanfte manu­elle Methode, bei der mit leich­tem Hand­auf­le­gen Bewe­gun­gen und Span­nungs­zu­stände im Bereich von Schä­del, Wir­bel­säule und Kreuz­bein wahr­ge­nom­men und beein­flusst wer­den sol­len. Heil­prak­ti­ker mit die­ser Zusatz­qua­li­fi­ka­tion set­zen cra­ni­o­sa­crale Tech­ni­ken je nach Aus­bil­dung im Rah­men eines indi­vi­du­el­len Behand­lungs­kon­zepts ein.

Je nach Aus­bil­dung und Vor­ge­hen kann die Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie unter ande­rem umfas­sen:

  • Sanfte manu­elle Tech­ni­ken im Bereich von Kopf, Wir­bel­säule und Becken
  • Bera­tung zu Ent­span­nung und Stress­re­duk­tion
  • Beglei­tung im Rah­men indi­vi­du­el­ler Behand­lungs­kon­zepte

Die wis­sen­schaft­li­che Grund­an­nahme der Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie, ins­be­son­dere die pos­tu­lierte eigen­stän­dige Rhyth­mik des Schä­del­kno­chen­sys­tems, gilt in der Fach­wis­sen­schaft als umstrit­ten. Eine über die Pla­ce­bo­wir­kung hin­aus­ge­hende, unab­hän­gig bestä­tigte Wirk­sam­keit gilt nach aktu­el­lem For­schungs­stand als nicht aus­rei­chend belegt. Eine Hei­lung oder ein bestimm­tes Behand­lungs­er­geb­nis kann nicht garan­tiert wer­den. Die Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie ersetzt keine ärzt­li­che Dia­gnos­tik. Bei aku­ten Kopf- oder Wir­bel­säu­len­ver­let­zun­gen, erhöh­tem Hirn­druck, Hirn­blu­tun­gen, Aneu­rys­men oder ande­ren schwe­ren neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen ist das Ver­fah­ren nicht geeig­net. Bei bestehen­den Erkran­kun­gen sollte vorab ärzt­li­cher Rat ein­ge­holt wer­den.

FAQ
Was ist Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie?

Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie ist eine sanfte manu­elle Methode, bei der mit leich­tem Hand­auf­le­gen Bewe­gun­gen und Span­nungs­zu­stände im Bereich von Schä­del, Wir­bel­säule und Kreuz­bein wahr­ge­nom­men und beein­flusst wer­den sol­len.

Ist die Wirk­sam­keit der Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie wis­sen­schaft­lich belegt?

Die wis­sen­schaft­li­che Grund­an­nahme gilt als umstrit­ten. Eine über die Pla­ce­bo­wir­kung hin­aus­ge­hende, unab­hän­gig bestä­tigte Wirk­sam­keit gilt als nicht aus­rei­chend belegt. Eine Hei­lung kann nicht garan­tiert wer­den.

Für wen ist Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie nicht geeig­net?

Bei aku­ten Kopf- oder Wir­bel­säu­len­ver­let­zun­gen, erhöh­tem Hirn­druck, Hirn­blu­tun­gen, Aneu­rys­men oder ande­ren schwe­ren neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen ist das Ver­fah­ren nicht geeig­net.

Über­nimmt die Kran­ken­kasse die Kos­ten?

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen ein­schließ­lich Cra­ni­o­sa­cral­the­ra­pie in der Regel nicht. Man­che pri­vate Zusatz­ver­si­che­run­gen erstat­ten die Kos­ten ganz oder teil­weise. Details erfra­gen Sie direkt bei Ihrer Kasse oder Ver­si­che­rung.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis zu den Behand­lungs­me­tho­den:
Die oben auf­ge­führ­ten Beschrei­bun­gen die­nen aus­schließ­lich der neu­tra­len Pati­en­ten­in­for­ma­tion und der geschicht­li­chen Auf­klä­rung über die jewei­li­gen natur­heil­kund­li­chen und alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren. Bei den dar­ge­stell­ten Metho­den han­delt es sich um The­ra­pie­ver­fah­ren der Erfah­rungs­me­di­zin, die nicht zwin­gend den all­ge­mein aner­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards der Schul­me­di­zin ent­spre­chen. Die Texte stel­len kei­ner­lei Heil- oder Wirk­sam­keits­ver­spre­chen dar und kön­nen eine indi­vi­du­elle Bera­tung oder Behand­lung durch eine qua­li­fi­zierte Fach­kraft nicht erset­zen. Die Ver­ant­wor­tung für die kon­kre­ten Inhalte, Ange­bote und Wer­be­aus­sa­gen auf den nach­fol­gen­den The­ra­peu­ten­pro­fi­len liegt aus­schließ­lich bei den jewei­li­gen Heil­prak­ti­kern selbst.
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Judica Albrecht
Lüner Weg 23
21337 Lüne­burg