Eigen­blut­the­ra­pie ist ein Ver­fah­ren, bei dem dem Pati­en­ten eine kleine Menge Blut ent­nom­men und anschlie­ßend, teils mit Zusät­zen ver­se­hen, wie­der inji­ziert wird. Ziel ist nach Anga­ben ihrer Anwen­der eine Anre­gung des Immun­sys­tems. Heil­prak­ti­ker mit die­ser Zusatz­qua­li­fi­ka­tion set­zen die Eigen­blut­the­ra­pie je nach Aus­bil­dung im Rah­men eines indi­vi­du­el­len Behand­lungs­kon­zepts ein.

Je nach Aus­bil­dung und Vor­ge­hen kann die Eigen­blut­the­ra­pie unter ande­rem umfas­sen:

  • Ent­nahme einer klei­nen Blut­menge
  • Gege­be­nen­falls Auf­be­rei­tung oder Bei­mi­schung von Zusät­zen
  • Injek­tion des auf­be­rei­te­ten Eigen­bluts
  • Beglei­tung über eine Behand­lungs­se­rie

Die wis­sen­schaft­li­che Evi­denz­lage zur Eigen­blut­the­ra­pie ist begrenzt, eine über die Pla­ce­bo­wir­kung hin­aus­ge­hende, unab­hän­gig bestä­tigte Wirk­sam­keit gilt nach aktu­el­lem For­schungs­stand als nicht aus­rei­chend belegt. Eine Hei­lung oder ein bestimm­tes Behand­lungs­er­geb­nis kann nicht garan­tiert wer­den. Als inva­si­ves Ver­fah­ren mit Blut­ent­nahme und Injek­tion birgt die Eigen­blut­the­ra­pie eigene Risi­ken, unter ande­rem Infek­tio­nen an der Ein­stich­stelle, Häma­tome und all­er­gi­sche Reak­tio­nen auf bei­gemischte Zusätze. Die Eigen­blut­the­ra­pie ersetzt keine ärzt­li­che Dia­gnos­tik. Bei Blut­ge­rin­nungs­stö­run­gen, Immun­schwä­che, Auto­im­mun­erkran­kun­gen, aku­ten Infek­tio­nen oder der Ein­nahme blut­ver­dün­nen­der Medi­ka­mente ist eine vor­he­rige ärzt­li­che Abklä­rung not­wen­dig.

FAQ
Was ist Eigen­blut­the­ra­pie?

Eigen­blut­the­ra­pie ist ein Ver­fah­ren, bei dem eine kleine Menge Blut ent­nom­men und anschlie­ßend, teils mit Zusät­zen ver­se­hen, wie­der inji­ziert wird, um nach Anga­ben ihrer Anwen­der das Immun­sys­tem anzu­re­gen.

Ist die Wirk­sam­keit der Eigen­blut­the­ra­pie wis­sen­schaft­lich belegt?

Die Evi­denz­lage ist begrenzt. Eine über die Pla­ce­bo­wir­kung hin­aus­ge­hende, unab­hän­gig bestä­tigte Wirk­sam­keit gilt als nicht aus­rei­chend belegt. Eine Hei­lung kann nicht garan­tiert wer­den.

Wel­che Risi­ken hat die Eigen­blut­the­ra­pie?

Als inva­si­ves Ver­fah­ren mit Blut­ent­nahme und Injek­tion birgt die Eigen­blut­the­ra­pie Risi­ken wie Infek­tio­nen an der Ein­stich­stelle, Häma­tome und all­er­gi­sche Reak­tio­nen auf bei­gemischte Zusätze.

Für wen ist Eigen­blut­the­ra­pie nicht geeig­net?

Bei Blut­ge­rin­nungs­stö­run­gen, Immun­schwä­che, Auto­im­mun­erkran­kun­gen, aku­ten Infek­tio­nen oder der Ein­nahme blut­ver­dün­nen­der Medi­ka­mente ist eine vor­he­rige ärzt­li­che Abklä­rung not­wen­dig.

Über­nimmt die Kran­ken­kasse die Kos­ten?

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen ein­schließ­lich Eigen­blut­the­ra­pie in der Regel nicht. Man­che pri­vate Zusatz­ver­si­che­run­gen erstat­ten die Kos­ten ganz oder teil­weise. Details erfra­gen Sie direkt bei Ihrer Kasse oder Ver­si­che­rung.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis zu den Behand­lungs­me­tho­den:
Die oben auf­ge­führ­ten Beschrei­bun­gen die­nen aus­schließ­lich der neu­tra­len Pati­en­ten­in­for­ma­tion und der geschicht­li­chen Auf­klä­rung über die jewei­li­gen natur­heil­kund­li­chen und alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren. Bei den dar­ge­stell­ten Metho­den han­delt es sich um The­ra­pie­ver­fah­ren der Erfah­rungs­me­di­zin, die nicht zwin­gend den all­ge­mein aner­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards der Schul­me­di­zin ent­spre­chen. Die Texte stel­len kei­ner­lei Heil- oder Wirk­sam­keits­ver­spre­chen dar und kön­nen eine indi­vi­du­elle Bera­tung oder Behand­lung durch eine qua­li­fi­zierte Fach­kraft nicht erset­zen. Die Ver­ant­wor­tung für die kon­kre­ten Inhalte, Ange­bote und Wer­be­aus­sa­gen auf den nach­fol­gen­den The­ra­peu­ten­pro­fi­len liegt aus­schließ­lich bei den jewei­li­gen Heil­prak­ti­kern selbst.
1 — 9 of 9 shown
Stand­ort