Infusionstherapie bezeichnet die intravenöse Verabreichung von Flüssigkeiten, Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen Substanzen über einen venösen Zugang. Heilpraktiker mit dieser Zusatzqualifikation setzen Infusionen je nach Ausbildung und individueller Indikationsstellung im Rahmen eines Behandlungskonzepts ein.
Je nach Ausbildung und Vorgehen kann die Infusionstherapie unter anderem umfassen:
- Anlage eines venösen Zugangs
- Verabreichung individuell zusammengestellter Infusionslösungen
- Überwachung während der Anwendung
- Beratung zur Behandlungsserie
Die wissenschaftliche Evidenzlage zu einzelnen Infusionsarten und Indikationen fällt sehr unterschiedlich aus und ist hier nicht pauschal zu beurteilen. Eine Heilung oder ein bestimmtes Behandlungsergebnis kann nicht garantiert werden. Als invasives Verfahren mit venösem Zugang birgt die Infusionstherapie eigene Risiken, unter anderem Infektionen an der Einstichstelle, Venenreizungen, allergische bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen sowie, je nach verabreichter Substanz, Belastungen für Nieren, Herz oder Elektrolythaushalt. Infusionstherapie ersetzt keine ärztliche Diagnostik. Bei bestehenden Nieren‑, Herz- oder Gefäßerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, Allergien, Schwangerschaft oder der Einnahme anderer Medikamente ist vor der Anwendung eine sorgfältige ärztliche Abklärung notwendig. Über die konkret verwendeten Substanzen, deren Nutzen und Risiken sowie über Alternativen ist vor jeder Infusion ausführlich aufzuklären.
Was ist Infusionstherapie?
Infusionstherapie bezeichnet die intravenöse Verabreichung von Flüssigkeiten, Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen Substanzen über einen venösen Zugang.
Welche Risiken hat eine Infusionstherapie?
Als invasives Verfahren birgt die Infusionstherapie Risiken wie Infektionen an der Einstichstelle, Venenreizungen, allergische bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen sowie, je nach Substanz, Belastungen für Nieren, Herz oder Elektrolythaushalt.
Für wen ist eine Infusionstherapie nicht ohne Weiteres geeignet?
Bei bestehenden Nieren‑, Herz- oder Gefäßerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, Allergien, Schwangerschaft oder der Einnahme anderer Medikamente ist vor der Anwendung eine sorgfältige ärztliche Abklärung notwendig.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen einschließlich Infusionstherapie in der Regel nicht. Manche private Zusatzversicherungen erstatten die Kosten ganz oder teilweise. Details erfragen Sie direkt bei Ihrer Kasse oder Versicherung.
Die oben aufgeführten Beschreibungen dienen ausschließlich der neutralen Patienteninformation und der geschichtlichen Aufklärung über die jeweiligen naturheilkundlichen und alternativmedizinischen Verfahren. Bei den dargestellten Methoden handelt es sich um Therapieverfahren der Erfahrungsmedizin, die nicht zwingend den allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards der Schulmedizin entsprechen. Die Texte stellen keinerlei Heil- oder Wirksamkeitsversprechen dar und können eine individuelle Beratung oder Behandlung durch eine qualifizierte Fachkraft nicht ersetzen. Die Verantwortung für die konkreten Inhalte, Angebote und Werbeaussagen auf den nachfolgenden Therapeutenprofilen liegt ausschließlich bei den jeweiligen Heilpraktikern selbst.
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