Die Licht­the­ra­pie (Pho­to­the­ra­pie) nutzt künst­li­ches, hel­les Voll­spek­trumlicht oder gezielte Licht­fre­quen­zen, um bio­lo­gi­sche Rhyth­men zu unter­stüt­zen und das all­ge­meine Wohl­be­fin­den zu för­dern. In der Natur­heil­kunde wird sie von Heil­prak­ti­kern flan­kie­rend ein­ge­setzt, ins­be­son­dere zur Unter­stüt­zung in licht­ar­men Jah­res­zei­ten.

Je nach Aus­bil­dung und Schwer­punkt kann die Licht­the­ra­pie umfas­sen:

  • Anwen­dung von zer­ti­fi­zier­ten medi­zi­ni­schen Tages­licht­lam­pen
  • Beglei­tende Bera­tung zur Opti­mie­rung des natür­li­chen Tag-Nacht-Rhyth­­mus
  • Unter­stüt­zung des all­ge­mei­nen Wohl­be­fin­dens bei sai­so­na­len Stim­mungs­schwan­kun­gen
  • Ganz­heit­li­che Bera­tung zur Lebens­­­stil- und Licht­an­pas­sung

Die Licht­the­ra­pie ist bei bestimm­ten sai­so­na­len Ver­stim­mun­gen gut unter­sucht, jedoch ersetzt sie keine Behand­lung von schwe­ren psy­chi­schen oder oph­thal­mo­lo­gi­schen Erkran­kun­gen. Ein garan­tier­ter Behand­lungs­er­folg kann nicht zuge­si­chert wer­den. Bei Vor­er­kran­kun­gen der Augen (z. B. Netz­haut­er­kran­kun­gen) oder der Ein­nahme pho­to­sen­si­bi­li­sie­ren­der Medi­ka­mente ist vorab zwin­gend ein Augen­arzt zu kon­sul­tie­ren.

FAQ
Was ist Licht­the­ra­pie?

Licht­the­ra­pie ist der gezielte Ein­satz von hel­lem Kunst­licht, um bio­lo­gi­sche Rhyth­men zu unter­stüt­zen und das Wohl­be­fin­den, ins­be­son­dere in den Win­ter­mo­na­ten, zu för­dern.

Ist die Wirk­sam­keit wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen?

Es gibt Stu­dien zur Wir­kung von hel­lem Licht auf den zir­ka­dia­nen Rhyth­mus. Den­noch wird keine Erfolgs­ga­ran­tie für indi­vi­du­elle Beschwer­den über­nom­men.

Wer sollte bei Licht­the­ra­pie vor­sich­tig sein?

Men­schen mit Augen­er­kran­kun­gen (z. B. Glau­kom oder Netz­haut­schä­den) oder Per­so­nen, die licht­sen­si­bi­li­sie­rende Medi­ka­mente ein­neh­men, müs­sen vorab ihren Arzt befra­gen.

Über­neh­men die Kran­ken­kas­sen die Kos­ten?

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Kos­ten in der Regel nicht. Pri­vate Kos­ten­trä­ger ent­schei­den je nach indi­vi­du­el­lem Ver­si­che­rungs­ver­trag.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis zu den Behand­lungs­me­tho­den:
Die oben auf­ge­führ­ten Beschrei­bun­gen die­nen aus­schließ­lich der neu­tra­len Pati­en­ten­in­for­ma­tion und der geschicht­li­chen Auf­klä­rung über die jewei­li­gen natur­heil­kund­li­chen und alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren. Bei den dar­ge­stell­ten Metho­den han­delt es sich um The­ra­pie­ver­fah­ren der Erfah­rungs­me­di­zin, die nicht zwin­gend den all­ge­mein aner­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards der Schul­me­di­zin ent­spre­chen. Die Texte stel­len kei­ner­lei Heil- oder Wirk­sam­keits­ver­spre­chen dar und kön­nen eine indi­vi­du­elle Bera­tung oder Behand­lung durch eine qua­li­fi­zierte Fach­kraft nicht erset­zen. Die Ver­ant­wor­tung für die kon­kre­ten Inhalte, Ange­bote und Wer­be­aus­sa­gen auf den nach­fol­gen­den The­ra­peu­ten­pro­fi­len liegt aus­schließ­lich bei den jewei­li­gen Heil­prak­ti­kern selbst.
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