Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, nutzt Heilpflanzen und deren Extrakte zur Unterstützung der Gesundheit. Anders als viele andere naturheilkundliche Verfahren stützt sich die Phytotherapie auf pharmakologische Wirkstoffe, für einzelne Heilpflanzen liegen wissenschaftliche Wirknachweise vor, teils auch in Form zugelassener pflanzlicher Arzneimittel (Phytopharmaka). Heilpraktiker mit diesem Methodenschwerpunkt setzen Phytotherapie je nach Ausbildung im Rahmen eines individuellen Behandlungskonzepts ein.
Je nach Ausbildung und Vorgehen kann die Phytotherapie unter anderem umfassen:
- Auswahl geeigneter Heilpflanzen im Rahmen der Anamnese
- Beratung zu Tees, Tinkturen, Kapseln oder anderen Darreichungsformen
- Beratung zu Dosierung und Anwendungsdauer
- Begleitung im Rahmen individueller Behandlungskonzepte
Die wissenschaftliche Evidenzlage fällt je nach Heilpflanze und Anwendungsgebiet unterschiedlich aus, für einige Pflanzen liegen gute Wirknachweise vor, für andere ist die Studienlage begrenzt. Eine Heilung oder ein bestimmtes Behandlungsergebnis kann nicht garantiert werden. Pflanzliche Wirkstoffe sind trotz natürlicher Herkunft pharmakologisch aktiv und können Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben, bekannt ist dies zum Beispiel für Johanniskraut in Kombination mit bestimmten Medikamenten. Phytotherapie ersetzt keine ärztliche Diagnostik. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit oder der Einnahme anderer Medikamente sollte die Anwendung pflanzlicher Mittel vorab mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.
Was ist Phytotherapie?
Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, nutzt Heilpflanzen und deren Extrakte zur Unterstützung der Gesundheit. Für einzelne Heilpflanzen liegen wissenschaftliche Wirknachweise vor, teils auch in Form zugelassener pflanzlicher Arzneimittel.
Sind pflanzliche Mittel automatisch harmlos?
Nein. Pflanzliche Wirkstoffe sind trotz natürlicher Herkunft pharmakologisch aktiv und können Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben, bekannt ist dies etwa für Johanniskraut.
Ist die Wirksamkeit der Phytotherapie wissenschaftlich belegt?
Die Evidenzlage fällt je nach Heilpflanze und Anwendungsgebiet unterschiedlich aus. Für einige Pflanzen liegen gute Wirknachweise vor, für andere ist die Studienlage begrenzt. Eine Heilung kann nicht garantiert werden.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen einschließlich Phytotherapie in der Regel nicht. Manche private Zusatzversicherungen erstatten die Kosten ganz oder teilweise. Details erfragen Sie direkt bei Ihrer Kasse oder Versicherung.
Die oben aufgeführten Beschreibungen dienen ausschließlich der neutralen Patienteninformation und der geschichtlichen Aufklärung über die jeweiligen naturheilkundlichen und alternativmedizinischen Verfahren. Bei den dargestellten Methoden handelt es sich um Therapieverfahren der Erfahrungsmedizin, die nicht zwingend den allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards der Schulmedizin entsprechen. Die Texte stellen keinerlei Heil- oder Wirksamkeitsversprechen dar und können eine individuelle Beratung oder Behandlung durch eine qualifizierte Fachkraft nicht ersetzen. Die Verantwortung für die konkreten Inhalte, Angebote und Werbeaussagen auf den nachfolgenden Therapeutenprofilen liegt ausschließlich bei den jeweiligen Heilpraktikern selbst.
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