Rebirt­hing und Atem­the­ra­pie umfas­sen Ver­fah­ren, die mit bewuss­ter, teils inten­si­vier­ter Atmung arbei­ten, um kör­per­li­che Ent­span­nung sowie emo­tio­nale und ener­ge­ti­sche Pro­zesse anzu­re­gen. Heil­prak­ti­ker mit die­ser Zusatz­qua­li­fi­ka­tion set­zen Atem­tech­ni­ken je nach Aus­bil­dung im Rah­men eines indi­vi­du­el­len Bera­­tungs- oder Beglei­tungs­kon­zepts ein.

Je nach Aus­bil­dung und Vor­ge­hen kann die Arbeit mit Rebirt­hing und Atem­the­ra­pie unter ande­rem umfas­sen:

  • Ange­lei­tete Atem­sit­zun­gen
  • Bera­tung zu Atem­tech­ni­ken für den All­tag
  • Beglei­tung emo­tio­na­ler Pro­zesse wäh­rend der Atem­ar­beit
  • Nach­ge­sprä­che zur Ver­ar­bei­tung der Sit­zung

Die wis­sen­schaft­li­che Evi­denz­lage zu Rebirt­hing und inten­si­vier­ten Atem­tech­ni­ken ist begrenzt. Eine Hei­lung oder ein bestimm­tes Behand­lungs­er­geb­nis kann nicht garan­tiert wer­den. Inten­si­vierte Atem­tech­ni­ken kön­nen Hyper­ven­ti­la­tion, Kreis­lauf­re­ak­tio­nen, Krib­beln in Hän­den und Füßen sowie in Ein­zel­fäl­len inten­sive emo­tio­nale oder dis­so­zia­tive Zustände aus­lö­sen. Das Ver­fah­ren ist bei Herz-Kreis­lauf-Erkran­­kun­­gen, Epi­lep­sie, Psy­cho­sen, schwe­ren Angst­stö­run­gen, Schwan­ger­schaft sowie aku­ten psy­chi­schen Kri­sen nicht oder nur nach sorg­fäl­ti­ger ärzt­li­cher oder psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Abklä­rung geeig­net. Rebirt­hing und Atem­the­ra­pie erset­zen keine ärzt­li­che oder psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung. Vor der Teil­nahme ist eine aus­führ­li­che Auf­klä­rung über Ablauf, Risi­ken und Kon­tra­in­di­ka­tio­nen erfor­der­lich.

FAQ
Was sind Rebirt­hing und Atem­the­ra­pie?

Rebirt­hing und Atem­the­ra­pie arbei­ten mit bewuss­ter, teils inten­si­vier­ter Atmung, um kör­per­li­che Ent­span­nung sowie emo­tio­nale und ener­ge­ti­sche Pro­zesse anzu­re­gen. Heil­prak­ti­ker set­zen sie je nach Aus­bil­dung im Rah­men indi­vi­du­el­ler Beglei­tungs­kon­zepte ein.

Wel­che Risi­ken kön­nen bei inten­si­vier­ten Atem­tech­ni­ken auf­tre­ten?

Inten­si­vierte Atem­tech­ni­ken kön­nen Hyper­ven­ti­la­tion, Kreis­lauf­re­ak­tio­nen, Krib­beln in Hän­den und Füßen sowie in Ein­zel­fäl­len inten­sive emo­tio­nale oder dis­so­zia­tive Zustände aus­lö­sen.

Für wen ist Rebirt­hing nicht geeig­net?

Bei Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Epi­lep­sie, Psy­cho­sen, schwe­ren Angst­stö­run­gen, Schwan­ger­schaft sowie aku­ten psy­chi­schen Kri­sen ist das Ver­fah­ren nicht oder nur nach sorg­fäl­ti­ger ärzt­li­cher oder psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Abklä­rung geeig­net.

Über­nimmt die Kran­ken­kasse die Kos­ten?

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen ein­schließ­lich Rebirt­hing und Atem­the­ra­pie in der Regel nicht. Man­che pri­vate Zusatz­ver­si­che­run­gen erstat­ten die Kos­ten ganz oder teil­weise. Details erfra­gen Sie direkt bei Ihrer Kasse oder Ver­si­che­rung.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis zu den Behand­lungs­me­tho­den:
Die oben auf­ge­führ­ten Beschrei­bun­gen die­nen aus­schließ­lich der neu­tra­len Pati­en­ten­in­for­ma­tion und der geschicht­li­chen Auf­klä­rung über die jewei­li­gen natur­heil­kund­li­chen und alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren. Bei den dar­ge­stell­ten Metho­den han­delt es sich um The­ra­pie­ver­fah­ren der Erfah­rungs­me­di­zin, die nicht zwin­gend den all­ge­mein aner­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards der Schul­me­di­zin ent­spre­chen. Die Texte stel­len kei­ner­lei Heil- oder Wirk­sam­keits­ver­spre­chen dar und kön­nen eine indi­vi­du­elle Bera­tung oder Behand­lung durch eine qua­li­fi­zierte Fach­kraft nicht erset­zen. Die Ver­ant­wor­tung für die kon­kre­ten Inhalte, Ange­bote und Wer­be­aus­sa­gen auf den nach­fol­gen­den The­ra­peu­ten­pro­fi­len liegt aus­schließ­lich bei den jewei­li­gen Heil­prak­ti­kern selbst.
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