Schröp­fen ist ein tra­di­tio­nel­les Ver­fah­ren, bei dem Saug­glo­cken auf die Haut auf­ge­setzt wer­den, um einen Unter­druck zu erzeu­gen. Man unter­schei­det zwi­schen tro­cke­nem Schröp­fen, bei dem ledig­lich ein Sog auf die Haut aus­ge­übt wird, und blu­ti­gem Schröp­fen, bei dem zuvor kleine ober­fläch­li­che Haut­schnitte gesetzt wer­den. Heil­prak­ti­ker mit die­ser Zusatz­qua­li­fi­ka­tion set­zen Schröp­fen je nach Aus­bil­dung im Rah­men eines indi­vi­du­el­len Behand­lungs­kon­zepts ein.

Je nach Aus­bil­dung und Vor­ge­hen kann Schröp­fen unter ande­rem umfas­sen:

  • Tro­cke­nes Schröp­fen zur Anre­gung der Durch­blu­tung
  • Blu­ti­ges Schröp­fen mit vor­he­ri­gen klei­nen Haut­schnit­ten
  • Schröpf­kopf­mas­sage
  • Bera­tung zur indi­vi­du­el­len Eig­nung des Ver­fah­rens

Die wis­sen­schaft­li­che Evi­denz­lage zum Schröp­fen ist begrenzt, eine über die Pla­ce­bo­wir­kung hin­aus­ge­hende, unab­hän­gig bestä­tigte Wirk­sam­keit gilt nach aktu­el­lem For­schungs­stand als nicht aus­rei­chend belegt. Eine Hei­lung oder ein bestimm­tes Behand­lungs­er­geb­nis kann nicht garan­tiert wer­den. Tro­cke­nes Schröp­fen kann zu sicht­ba­ren, meist harm­lo­sen Haut­ver­fär­bun­gen füh­ren. Blu­ti­ges Schröp­fen ist als inva­si­ves Ver­fah­ren mit zusätz­li­chen Risi­ken ver­bun­den, unter ande­rem Infek­tio­nen an den Schnitt­stel­len und Nar­ben­bil­dung. Schröp­fen ersetzt keine ärzt­li­che Dia­gnos­tik. Bei Blut­ge­rin­nungs­stö­run­gen, der Ein­nahme blut­ver­dün­nen­der Medi­ka­mente, Haut­er­kran­kun­gen an der betrof­fe­nen Stelle, Schwan­ger­schaft oder einem geschwäch­ten Immun­sys­tem ist das Ver­fah­ren, ins­be­son­dere die blu­tige Vari­ante, nicht oder nur nach vor­he­ri­ger ärzt­li­cher Abklä­rung geeig­net.

FAQ
Was ist Schröp­fen?

Schröp­fen ist ein tra­di­tio­nel­les Ver­fah­ren, bei dem Saug­glo­cken auf die Haut auf­ge­setzt wer­den. Man unter­schei­det tro­cke­nes Schröp­fen ohne Haut­schnitte und blu­ti­ges Schröp­fen mit vor­he­ri­gen klei­nen Haut­schnit­ten.

Ist die Wirk­sam­keit von Schröp­fen wis­sen­schaft­lich belegt?

Die Evi­denz­lage ist begrenzt. Eine über die Pla­ce­bo­wir­kung hin­aus­ge­hende, unab­hän­gig bestä­tigte Wirk­sam­keit gilt als nicht aus­rei­chend belegt. Eine Hei­lung kann nicht garan­tiert wer­den.

Wel­che Risi­ken hat blu­ti­ges Schröp­fen im Ver­gleich zu tro­cke­nem Schröp­fen?

Tro­cke­nes Schröp­fen kann zu sicht­ba­ren, meist harm­lo­sen Haut­ver­fär­bun­gen füh­ren. Blu­ti­ges Schröp­fen ist als inva­si­ves Ver­fah­ren mit zusätz­li­chen Risi­ken ver­bun­den, unter ande­rem Infek­tio­nen an den Schnitt­stel­len und Nar­ben­bil­dung.

Für wen ist Schröp­fen nicht geeig­net?

Bei Blut­ge­rin­nungs­stö­run­gen, der Ein­nahme blut­ver­dün­nen­der Medi­ka­mente, Haut­er­kran­kun­gen an der betrof­fe­nen Stelle, Schwan­ger­schaft oder geschwäch­tem Immun­sys­tem ist das Ver­fah­ren, ins­be­son­dere die blu­tige Vari­ante, nicht oder nur nach ärzt­li­cher Abklä­rung geeig­net.

Über­nimmt die Kran­ken­kasse die Kos­ten?

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen ein­schließ­lich Schröp­fen in der Regel nicht. Man­che pri­vate Zusatz­ver­si­che­run­gen erstat­ten die Kos­ten ganz oder teil­weise. Details erfra­gen Sie direkt bei Ihrer Kasse oder Ver­si­che­rung.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis zu den Behand­lungs­me­tho­den:
Die oben auf­ge­führ­ten Beschrei­bun­gen die­nen aus­schließ­lich der neu­tra­len Pati­en­ten­in­for­ma­tion und der geschicht­li­chen Auf­klä­rung über die jewei­li­gen natur­heil­kund­li­chen und alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren. Bei den dar­ge­stell­ten Metho­den han­delt es sich um The­ra­pie­ver­fah­ren der Erfah­rungs­me­di­zin, die nicht zwin­gend den all­ge­mein aner­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards der Schul­me­di­zin ent­spre­chen. Die Texte stel­len kei­ner­lei Heil- oder Wirk­sam­keits­ver­spre­chen dar und kön­nen eine indi­vi­du­elle Bera­tung oder Behand­lung durch eine qua­li­fi­zierte Fach­kraft nicht erset­zen. Die Ver­ant­wor­tung für die kon­kre­ten Inhalte, Ange­bote und Wer­be­aus­sa­gen auf den nach­fol­gen­den The­ra­peu­ten­pro­fi­len liegt aus­schließ­lich bei den jewei­li­gen Heil­prak­ti­kern selbst.
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