Sys­te­mi­sche The­ra­pie betrach­tet Men­schen im Zusam­men­hang mit ihren Bezie­hun­gen, ihrem sozia­len Umfeld und fami­liä­ren Sys­te­men und geht davon aus, dass Pro­bleme oft im Kon­text die­ser Bezie­hungs­mus­ter ent­ste­hen und ver­än­dert wer­den kön­nen. Sys­te­mi­sche The­ra­pie ist seit 2020 als wis­sen­schaft­lich aner­kann­tes Richt­li­ni­en­ver­fah­ren der Psy­cho­the­ra­pie in Deutsch­land zuge­las­sen.

Die Anwen­dung von sys­te­mi­scher The­ra­pie zur Behand­lung psy­chi­scher Erkran­kun­gen ist in Deutsch­land Ärz­ten, appro­bier­ten Psy­cho­the­ra­peu­ten oder Heil­prak­ti­kern für Psy­cho­the­ra­pie (HP Psych) vor­be­hal­ten. Eine all­ge­meine Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis ohne diese Zusatz­qua­li­fi­ka­tion berech­tigt nicht zur Anwen­dung im psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Sinn, wohl aber zu sys­te­misch ori­en­tier­ten Bera­tungs­ge­sprä­chen ohne Krank­heits­wert­be­zug, etwa im Rah­men von Lebens­be­ra­tung.

Je nach Aus­bil­dung und Vor­ge­hen kann sys­te­mi­sche Arbeit unter ande­rem umfas­sen:

  • Betrach­tung von Bezie­hungs­mus­tern und fami­liä­ren Sys­te­men
  • Arbeit mit zir­ku­lä­ren Fra­ge­tech­ni­ken
  • Auf­stel­lungs­ar­beit, sofern ent­spre­chend aus­ge­bil­det
  • Beglei­tung über meh­rere Sit­zun­gen

Auch bei einer grund­sätz­lich aner­kann­ten Stu­di­en­lage kann ein bestimm­tes Behand­lungs­er­geb­nis nicht garan­tiert wer­den. Bei Ver­dacht auf eine schwere psy­chi­sche Erkran­kung, aku­ten Kri­sen oder Sui­zid­ge­dan­ken ist unver­züg­lich ärzt­li­che oder fach­ärzt­li­che Hilfe erfor­der­lich.

FAQ
Was ist sys­te­mi­sche The­ra­pie?

Sys­te­mi­sche The­ra­pie betrach­tet Men­schen im Zusam­men­hang mit ihren Bezie­hun­gen und fami­liä­ren Sys­te­men. Sie ist seit 2020 als wis­sen­schaft­lich aner­kann­tes Richt­li­ni­en­ver­fah­ren der Psy­cho­the­ra­pie in Deutsch­land zuge­las­sen.

Darf jeder Heil­prak­ti­ker sys­te­mi­sche The­ra­pie anwen­den?

Die Anwen­dung zur Behand­lung psy­chi­scher Erkran­kun­gen ist Ärz­ten, appro­bier­ten Psy­cho­the­ra­peu­ten oder Heil­prak­ti­kern für Psy­cho­the­ra­pie vor­be­hal­ten. Eine all­ge­meine Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis berech­tigt nur zu sys­te­misch ori­en­tier­ten Bera­tungs­ge­sprä­chen ohne Krank­heits­wert­be­zug.

Was ist bei aku­ten psy­chi­schen Kri­sen zu tun?

Bei Ver­dacht auf eine schwere psy­chi­sche Erkran­kung, aku­ten Kri­sen oder Sui­zid­ge­dan­ken ist unver­züg­lich ärzt­li­che oder fach­ärzt­li­che Hilfe erfor­der­lich.

Über­nimmt die Kran­ken­kasse die Kos­ten?

Bei appro­bier­ten Psy­cho­the­ra­peu­ten und Ärz­ten kann sys­te­mi­sche The­ra­pie im Rah­men einer Richt­li­ni­en­psy­cho­the­ra­pie von der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men wer­den. Bei Heil­prak­ti­kern für Psy­cho­the­ra­pie über­neh­men gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen die Kos­ten in der Regel nicht.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis zu den Behand­lungs­me­tho­den:
Die oben auf­ge­führ­ten Beschrei­bun­gen die­nen aus­schließ­lich der neu­tra­len Pati­en­ten­in­for­ma­tion und der geschicht­li­chen Auf­klä­rung über die jewei­li­gen natur­heil­kund­li­chen und alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren. Bei den dar­ge­stell­ten Metho­den han­delt es sich um The­ra­pie­ver­fah­ren der Erfah­rungs­me­di­zin, die nicht zwin­gend den all­ge­mein aner­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards der Schul­me­di­zin ent­spre­chen. Die Texte stel­len kei­ner­lei Heil- oder Wirk­sam­keits­ver­spre­chen dar und kön­nen eine indi­vi­du­elle Bera­tung oder Behand­lung durch eine qua­li­fi­zierte Fach­kraft nicht erset­zen. Die Ver­ant­wor­tung für die kon­kre­ten Inhalte, Ange­bote und Wer­be­aus­sa­gen auf den nach­fol­gen­den The­ra­peu­ten­pro­fi­len liegt aus­schließ­lich bei den jewei­li­gen Heil­prak­ti­kern selbst.
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Stand­ort
Beate Pietsch
Liese-Meit­ner-Straße 12
79111 Frei­burg im Breis­gau