Tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche Ver­fah­ren gehen von der Annahme aus, dass aktu­elle Beschwer­den im Zusam­men­hang mit unbe­wuss­ten inne­ren Kon­flik­ten und frü­he­ren Lebens­er­fah­run­gen ste­hen kön­nen, und arbei­ten mit deren Bear­bei­tung im Gespräch. Die tie­fen­psy­cho­lo­gisch fun­dierte Psy­cho­the­ra­pie ist eines der wis­sen­schaft­lich aner­kann­ten Richt­li­ni­en­ver­fah­ren der Psy­cho­the­ra­pie in Deutsch­land.

Die Anwen­dung tie­fen­psy­cho­lo­gi­scher Ver­fah­ren zur Behand­lung psy­chi­scher Erkran­kun­gen ist in Deutsch­land Ärz­ten, appro­bier­ten Psy­cho­the­ra­peu­ten oder Heil­prak­ti­kern für Psy­cho­the­ra­pie (HP Psych) vor­be­hal­ten. Eine all­ge­meine Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis ohne diese Zusatz­qua­li­fi­ka­tion berech­tigt nicht zur psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Anwen­dung.

Je nach Aus­bil­dung und Vor­ge­hen kann die tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche Arbeit unter ande­rem umfas­sen:

  • Erar­bei­tung eines Ver­ständ­nis­ses für zugrunde lie­gende Kon­flikt­mus­ter
  • Gesprächs­ba­sierte Bear­bei­tung belas­ten­der Erfah­run­gen
  • Bera­tung zu wie­der­keh­ren­den Bezie­hungs- und Ver­hal­tens­mus­tern
  • Beglei­tung über meh­rere Sit­zun­gen

Auch bei einer grund­sätz­lich aner­kann­ten Stu­di­en­lage kann ein bestimm­tes Behand­lungs­er­geb­nis nicht garan­tiert wer­den. Bei Ver­dacht auf eine schwere psy­chi­sche Erkran­kung, aku­ten Kri­sen oder Sui­zid­ge­dan­ken ist unver­züg­lich ärzt­li­che oder fach­ärzt­li­che Hilfe erfor­der­lich.

FAQ
Was sind tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche Ver­fah­ren?

Tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche Ver­fah­ren gehen davon aus, dass aktu­elle Beschwer­den mit unbe­wuss­ten inne­ren Kon­flik­ten und frü­he­ren Lebens­er­fah­run­gen zusam­men­hän­gen kön­nen, und arbei­ten mit deren Bear­bei­tung im Gespräch.

Darf jeder Heil­prak­ti­ker tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche Ver­fah­ren anwen­den?

Nein. Die Anwen­dung zur Behand­lung psy­chi­scher Erkran­kun­gen ist Ärz­ten, appro­bier­ten Psy­cho­the­ra­peu­ten oder Heil­prak­ti­kern für Psy­cho­the­ra­pie vor­be­hal­ten. Eine all­ge­meine Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis berech­tigt nicht dazu.

Was ist bei aku­ten psy­chi­schen Kri­sen zu tun?

Bei Ver­dacht auf eine schwere psy­chi­sche Erkran­kung, aku­ten Kri­sen oder Sui­zid­ge­dan­ken ist unver­züg­lich ärzt­li­che oder fach­ärzt­li­che Hilfe erfor­der­lich.

Über­nimmt die Kran­ken­kasse die Kos­ten?

Bei appro­bier­ten Psy­cho­the­ra­peu­ten und Ärz­ten kann tie­fen­psy­cho­lo­gisch fun­dierte Psy­cho­the­ra­pie im Rah­men einer Richt­li­ni­en­psy­cho­the­ra­pie von der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men wer­den. Bei Heil­prak­ti­kern für Psy­cho­the­ra­pie über­neh­men gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen die Kos­ten in der Regel nicht.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis zu den Behand­lungs­me­tho­den:
Die oben auf­ge­führ­ten Beschrei­bun­gen die­nen aus­schließ­lich der neu­tra­len Pati­en­ten­in­for­ma­tion und der geschicht­li­chen Auf­klä­rung über die jewei­li­gen natur­heil­kund­li­chen und alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Ver­fah­ren. Bei den dar­ge­stell­ten Metho­den han­delt es sich um The­ra­pie­ver­fah­ren der Erfah­rungs­me­di­zin, die nicht zwin­gend den all­ge­mein aner­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards der Schul­me­di­zin ent­spre­chen. Die Texte stel­len kei­ner­lei Heil- oder Wirk­sam­keits­ver­spre­chen dar und kön­nen eine indi­vi­du­elle Bera­tung oder Behand­lung durch eine qua­li­fi­zierte Fach­kraft nicht erset­zen. Die Ver­ant­wor­tung für die kon­kre­ten Inhalte, Ange­bote und Wer­be­aus­sa­gen auf den nach­fol­gen­den The­ra­peu­ten­pro­fi­len liegt aus­schließ­lich bei den jewei­li­gen Heil­prak­ti­kern selbst.
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Stand­ort
ILEKO Insti­tut für Lebens­kom­pe­tenz
Bürgermeister-Dr.-Dahlem-Straße 1A
67098 Bad Dürk­heim
Beate Pietsch
Liese-Meit­ner-Straße 12
79111 Frei­burg im Breis­gau